Als typischer Kulturfolger ist sie weltweit in menschlichen Siedlungen heimisch. Graubraun mit weißer Bauchseite wiegt sie circa 25 g und ist ohne Schwanz 6 bis 7 cm (weiblich) beziehungsweise 10 bis 11 cm (männlich) lang. Der Schwanz ist etwas kürzer als die Körperlänge. Große Augen und Ohren deuten auf ein typisches Dämmerungstier.
6 bis 8 Würfe mit durchschnittlich 5 bis Jungtieren können pro Jahr und Weibchen abgesetzt werden. Bevorzugte Nistplätze sind Dachböden, hohle Decken, Wände oder Fußböden in der Nähe von Futterstellen.
Circa 10 bis 15 Fraßstellen werden pro Tag im Naschfraß genutzt um circa 2 bis 4 g (60 bis 100 Getreidekörner) Nahrung aufzunehmen. Die Hausmaus nutzt die gesamte Nahrungsangebotsbreite von Getreide über Bioabfälle, Obst, Gemüse, Käse, Schinken, Schokolade, Seife, Stearin oder Fensterkitt in Notzeiten.
Papier, Textilien, Leder, Plastik, Stroh, Dämmmaterial und vieles mehr werden zerstört oder als Nestmaterial herangezogen.
Hindernisse werden dank hervorragender Klettereigenschaften überwunden oder durchnagt. Selbst Hartplastik, Kupfer, Blei oder Weißblech könnten mit den selbstschärfenden Nagezähnen durchbrochen werden.
Einige Mausfamilien leben über Sommer in Hausnähe im Freien und ziehen sich in den Herbstmonaten in die Gebäude und Wohnungen zurück. Nageschäden an wertvollen Materialien (auch Elektroleitungen) und Kotspuren mit circa 2 mm dicken und 3 bis 8 mm langen Kotbrocken zeigen den Befall an.
Nahrungs- und Futtermittel werden durch Befressen, Kot und Urin verunreinigt. Hierbei können auch Krankheitserreger wie Salmonellen, Trichinose, Leptospiren, Schweinepest oder Maul- und Klauenseuche übertragen werden.
Regelmäßiges und sorgfältiges Reinemachen, Nahrungs- und Futtermittel in Glas, Metall oder Keramikbehältern aufbewahren. Ritzen im Mauerwerk schließen und dicht schließende Türen und Fenster installieren.
Laufwege der Mäuse anhand der Kotspuren erkunden und Rattolin-Köderin kleinen Mengen an mehreren Stellen verdeckt auslegen, so dass Kinder und Haustiere das Ködermaterial nicht aufnehmen können. Nach Befallstilgung Ködermaterial aufnehmen und entsorgen.
Rattolin-Naturköder ist ein neuartiges, natürliches Köderpräparat, welches gerne von Ratten und Mäusen aufgenommen wird. Im Magen-Darm-Trakt wird den Tieren unmerklich eine große Menge ihrer Körperflüssigkeit entzogen. Die Schadnager sterben bei regelmäßiger Aufnahme nach 5 bis 7 Tagen schmerzlos durch diesen Entzug der Körperflüssigkeit (Dehydrierung).
Ganzjährige Anwendung
Auslegefertiger Getreideköder mit sicherer Wirkung auch gegen resistente Ratten und Mäuse. Optimal für trockene Bereiche geeignet.
Auslegefertige Wachsköderblöcke mit sicherer Wirkung auch gegen resistente Ratten und Mäuse. Optimal für feuchte Bereiche geeignet.
Auslegefertiger Portionsköder in Pastenform mit Wirkung auch gegen resistente Ratten und Mäuse. Universell einsetzbar.