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Gehölzschnitt

Trockenes und frostfreies Wetter im langsam anbrechenden Frühjahr eignet sich für einen Gehölzschnitt. Dieser dient zum einen zur Verjüngung der Bäume mit dem Ziel, die Ertragsfähigkeit Ihrer Obstgehölze zu erhalten. Zum anderen werden abgestorbene oder konkurrierende Äste herausgeschnitten, so dass die Krone einen lichten und offenen Aufbau behält. Achten Sie beim Schnitt auf durch Baumkrebs oder Rotpustelkrankheit geschädigte Bereiche und schneiden Sie diese ebenfalls heraus.

Warum müssen Gehölze geschnitten werden?
Der "richtige Schnitt" verbessert nicht nur die optische Wirkung vieler Ziergehölze, sondern ist ein mindestens ebenso wichtiger Faktor, um die Pflanzen gesund und kräftig zu halten beziehungsweise um bei Obstgehölzen eine jährlich gleichbleibend hohe Ernte zu gewährleisten. Für die Wundpflege ist es von großer Bedeutsamkeit, dass diese sofort nach dem Eingriff durchgeführt wird.


Verschiedene Schnittarten

Der Pflanzschnitt
Bedingt durch die starke Verkleinerung des Wurzelballens und der feinen Haarwurzeln beim Roden der Pflanze muss das "physiologische Gleichgewicht" zwischen dem oberirdischen Blattanteil und dem unterirdischen Wurzelanteil wieder hergestellt werden. Durch den Rückschnitt der Triebe können die verbleibenden Teile ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Durch den Rückschnitt der Wurzeln werden mögliche Faulstellen entfernt und die Wurzeln zu einer besseren Verzweigung angeregt.

Der Erhaltungsschnitt
Sämtliches Totholz, quer wachsende und überalterte Triebe werden entfernt. Dies sorgt für eine ausreichende Licht- und Luftzufuhr im Pflanzeninneren und zusätzlich wird die Bildung von Neuaustrieben gefördert.

Der Verjüngungsschnitt oder das "Auf Stock setzen"
Dies stellt eine Maßnahme für sehr veraltete und verkahlte Gehölze dar, um diese zu verjüngen. Sämtliche Triebe werden auf eine Höhe von 30 bis 50 cm über den Boden abgeschnitten.

Achten Sie bei diesen Schnittmaßnahmen auch auf Fruchtmumien. Darunter versteht man durch Pilzkrankheiten befallene Früchte, die oftmals bis ins Frühjahr hinein noch an den Ästen hängen bleiben und dann die neu ausgetriebenen Blätter oder Jungfrüchte infizieren. Häufig findet man Fruchtmumien bei Befall mit Monilia-Spitzendürre an Kirschen oder Narrentaschenkrankheit an Pflaumen, Zwetschgen oder Mirabellen.

Auch durch pilzliche Monilia-Spitzendürre oder bakteriellen Feuerbrand geschädigte Astpartien sollten großzügig ausgeschnitten werden.


Die richtige Wundbehandlung

Celaflor Wund-Balsam Plus sollte unmittelbar nach der/dem Verletzung/Schnitt aufgetragen werden. Dazu die Wundfläche reinigen und die Wundränder mit einem scharfen Messer nachschneiden. Erkrankte Teile bis ins gesunde Holz ausschneiden und die Wunde flächig und etwa 2 cm über den Wundrand hinaus dick bestreichen.

Mit dem Celaflor Naturen Wund-Balsam steht Ihnen ein Wundverschluss für Obst- und Ziergehölze auf Basis natürlicher Rohstoffe (Wachse und Harze) zur Verfügung. Er kann sogar bei Temperaturen bis minus 5 °C angewendet werden, ist rasch trocknend und witterungsstabil. Der elastische Film verhindert das Austrocknen der Wunde und fördert die Wundüberwallung.

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